In 30 Blog-Posts um die Welt – Nr. 8 Frankreich

Nachdem wir im letzten Post die französische Hauptstadt Paris etwas genauer unter die Lupe genommen haben, setzen wir im 8. Beitrag von „In 30 Blog-Posts um die Welt“ unsere Entdeckungstour durch den übrigen teil unseres Nachbarlandes fort. Hier Eure Vorschläge rund um Frankreich.


Landschaft, regionale Kunst und Kultur

Los geht’s mit einem kurzen Blick auf einige Regionen im Süden Frankreichs, die allesamt ihren ganz eigenen Charakter haben, wie Julia bemerkt: „Mit Frankreich verbinde ich eine vielfältige Landschaft, denn zum Einen liegen dort die traumhaften Strände der Côte d’Azur sowie die blühenden Lavendelfelder der Provence und zum Anderen ebenfalls die gebirgige Landschaft der französischen Alpen.“
Dass die malerischen Regionen eine anhaltende Inspirationsquelle für Künstler aller Art sind, verwundert nicht. Auf zwei südfranzösische DIALOG-Kursorte, die in diesem Zusammenhang einiges zu bieten haben, haben Marie und Tom verwiesen. Zur hübschen Universitätsstadt Aix-en-Provence schreibt Marie: „Sicherlich wurden unzählige Künstler vom zauberhaften Aix und der traumhaften Landschaft, die es umgibt, inspiriert. Mit Abstand am eindrucksvollsten bleiben bis heute aber Paul Cézannes strahlende, farbenfrohe Werke rund um seine Heimatstadt.“ Zur Mittelmeermetropole Nizza schreibt Tom zudem, dass Sprachkursteilnehmer  hier die Gelegenheit haben „sich von den verschiedenen Künsten inspirieren zu lassen. Musiker, Maler und Schriftsteller prägen die Hafenstadt noch heute. Kulturinteressierte sollten sich beispielsweise das kostenlose Museé Matisse nicht entgehen lassen. In einer alten Villa kann man dort beispielsweise die farbenfrohen Gemälde Henri Matisse´ bewundern.“


Französische Küche

Mit einem weiteren Nizza-Tipp empfiehlt Tom zugleich auch eine regionale Spezialität: „Genauso farbenprächtig wie Matisse Bilder empfängt den Besucher auch der Marktplatz Cours Saleya. Blumen, Obst und vieles mehr verwöhnen hier die Sinne. Dort kann man sich außerdem mit den traditionsreichen pfannkuchartigen Socca aus Kichererbsen-Mehl hervorragend stärken.“
Dass die französische Küche im Allgemeinen „sehr exquisit“ ist hat auch Julia nochmal betont und Petra geht sogar soweit zu sagen, dass ihr der ausgezeichnete Ruf unseres Nachbarlands in dieser Hinsicht als erstes in den Sinn kommt: „Was mir zu Frankreich spontan einfällt ist schlicht Essen🙂 Vom einfachen Baguette, über unzählige verschiedene Käse– bis hin zu ausgezeichneten Weinsorten – um nur die Basics zu nennen. Dazu kommen natürlich noch zahlreiche bekannte Hauptgerichte wie Ratatouille oder Coq au vin und selbstverständlich die von Leckermäulern weltweit genossenen unzähligen Süßspeisen – von Dessertklassikern wie Crème brûlée und Crêpe Suzette bis zu kleinen aber feinen Macarons, Petit Fours und Eclairs.“


Sprache

Neben der berühmt-berüchtigten Beharrlichkeit der Franzosen in ihrem Heimatland einzig und allen auf Französisch zu kommunizieren, weist Julia noch auf eine andere sprachliche Besonderheit hin und gibt dabei gleich noch einen Filmtipp: „Weiterhin fallen mir zu Frankreich die verschiedenen Dialekte der Regionen ein. Dieser Kontrast wurde vor allem in dem Film Willkommen bei den Sch’tis herausgearbeitet. Lange Zeit herrschten Vorurteile zwischen Nord- und Südfrankreich, welche in diesem Film vorzüglich parodiert wurden.“


Musik, Mode und Düfte

Zur typisch französischen Musik gehören sowohl für Marie als auch für Julia Chansons, wobei Marie hier „in erster Linie der Name Edith Piaf und ihre weltberühmten Interpretationen von  La vie en rose  und Non, je ne regrette rien“ einfallen. Julia bemerkt zudem: „Die Musik wirkt sehr beruhigend und ist besonders als Straßenmusik in den Gassen von Monmartre in Paris bekannt. Die Sängerin Zaz erlangte in den letzten Jahren auch außerhalb von Frankreich große Bekanntheit und brachte die Musik nach Deutschland.“
Zur Rolle Frankreichs als Modenation schlechthin und als Herkunftsland unwiderstehlicher Düfte schreibt Julia schließlich noch: „Frankreich ist auch Heimat vieler Modedesigner denn Paris gilt schon seit jeher als Modehauptstadt. Wer in Paris über die Laufstege laufen darf, der hat schon einiges erreicht. Eine französische Marke ist z. B. Promod, welche auch in Deutschland zu finden ist. Auch Düfte haben in Frankreich eine große Bedeutung. Zahlreiche wunderbare Parfums werden dort hergestellt und dieses Thema wurde ebenfalls in dem Roman Das Parfum von dem deutschen Schriftsteller Patrick Süskind behandelt und später von Bernd Eichinger verfilmt.“


Vielen Dank Julia, Marie, Tom und Petra!


So geht’s weiter:

London Calling! Nächste Woche wollen wir uns DIALOG Kursorte in England vornehmen – darunter natürlich die pulsierende Hauptstadt, das beliebte Seebad Brighton und die berühmten Universitätsstädte Oxford und Cambridge. Eine komplette Übersicht über alle DIALOG Sprachreiseziele auf der Insel findest Du hier.
Deinen Beitrag zu diesen Städten kannst Du bis Montag, den 14.07., einreichen – wie gewohnt per Mail oder direkt hier als Kommentar.


Den Überblick bewahren:

Passende Bilder zu den Frankreich-Vorschlägen gibt’s auf der Pinnwand zu „In 30 Blog-Posts um die Welt


 

2 Gedanken zu „In 30 Blog-Posts um die Welt – Nr. 8 Frankreich

  1. Hallo!
    Mein Buchtipp zu London für alle, die auch gerne einen Schuss Fantasie dabeihaben, ist Neil Gaimans „Neverwhere“. Die spannende Geschichte dreht sich um einen jungen Geschäftsmann, der sich nicht ganz freiwillig auf eine Mission in eine düstere Londoner Unterwelt voller Magie und bizarrer Gestalten begibt. Dem Leser eröffnet sich dabei wiederum ein ganz anderer Blick auf die britische Hauptstadt. Sonst eher zweckmäßig wahrgenommene U-Bahn-Stationen beispielsweise werden hier originell Teil der Geschichte, wenn die Hauptfiguren etwa den Hof eines Earl bei der Haltestelle Earls Court aufsuchen. Da sieht man sich die bunte Tube-Map mit all den eingezeichneten Stationen beim nächsten London-Besuch gleich anders an. 🙂

  2. Mir fallen zu London noch ein paar bekannte Filme ein, in denen die Stadt bzw. Teile davon prominenter Schauplatz der Handlung ist. Da wäre zum Beispiel Notting Hill, der Film der das gleichnamige wunderhübsche Viertel zu einem noch größeren Touristenmagnet gemacht hat. Legendär ist natürlich auch die Adresse 221B Baker Street, der Wohnsitz von Sir Arthur Canon Doyles Meisterdetektiv Sherlock Holmes, der gerade nach den jüngsten Verfilmungen und der genialen(!) BBC-Serie wieder verstärkt im Rampenlicht steht. Außerdem in und um London spielen beide Bridget Jones Filme, die Adaptionen von Nick Hornby’s Romanen About a Boy, High Fidelity und A Long Way Down, der Weihnachtsfilm Tatsächlich Liebe sowie hier und da einzelne Teile der James Bond und Harry Potter Reihen. Natürlich sind das nur ein paar von unzähligen Filmen mit Bezug zur englischen Hauptstadt, aber allein an dieser kurzen Liste sieht man, dass die Weltmetropole Schauplatz für allerlei unterhaltsame Geschichten ist und dabei, wie ich finde, immer eine gute Figur macht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*
Website