Erfahrungsbericht: Sprachreise nach Straßburg

Vor wenigen Wochen ist Sylvia R. nach Straßburg gereist, um dort einen Französischkurs an unserer Partnerschule zu absolvieren. Die Erfahrungen, die sie in der elsässischen Hauptstadt gemacht hat, teilt sie im nachfolgenden Beitrag, den sie vorab gleich mit dem ersten Fazit „Sehr gut organisiert, hat Spaß gemacht!“ betitelte:

Ich habe im März 2015 mit DIALOG eine zweiwöchige Sprachreise nach Straßburg unternommen und war vollkommen zufrieden. Die Kommunikation mit DIALOG war absolut problemlos, obwohl ich zum einen nicht mit dem Flugzeug (wie bei DIALOG üblich), sondern mit der Deutschen Bahn gereist bin und zum anderen ich mich aus Versehen zweimal falsch angemeldet habe.

Meine Gastmutter hat sich bereit erklärt, mich bei der Anreise vom Bahnhof abzuholen, und trotz Bedenken meinerseits haben wir uns sehr schnell gefunden. Sie hat mich sehr freundlich bei sich aufgenommen und war stets bemüht, dass ich möglichst viel Französisch rede und höre. Deshalb haben wir uns fast ausschließlich in der Landessprache unterhalten, was ich sehr positiv fand. Da sie selbst eine Lehrerin an der Sprachschule CIEL de Strasbourg ist, konnte sie mir bei einigen Angelegenheiten weiterhelfen und mir etliche Schulangebote empfehlen. Außer mir war bei meiner Gastmutter noch eine amerikanische Studentin untergebracht, mit der ich mich auch sehr gut verstanden habe und am Wochenende etwas unternehmen konnte.

Die Sprachschule selbst ist auf jeden Fall weiter zu empfehlen, weil erstens die Klassen so klein sind (5-10 Schüler), dass man sehr oft etwas zum Unterrichtsgespräch beitragen muss, und man ziemlich viele Möglichkeiten bekommt, sich untereinander auszutauschen. Die Themen sind ganz unterschiedlich (von elsässischen Gebräuchen bis hin zu aktuellen Nachrichten) und werden häufig von den Schülern selbst gewünscht. Des Weiteren gehen die Dozenten auf die individuellen Wünsche der Schüler ein, indem sie am Anfang eines neuen Kursabschnittes (alle zwei Wochen) die neuen Schüler nach ihren Zielen fragen und versuchen, Hörverstehen, Texterstellen und Grammatikübungen gemäß dieser Wünsche in den Unterricht einzubauen. Auch bei den Nachmittagsaktivitäten gibt es einige interessante Angebote, wie zum Beispiel eine Theaterveranstaltung besuchen oder an diversen Führungen teilnehmen.

Ich selbst habe noch einen cours particulier mit zwei Unterrichtseinheiten pro Woche à 90 Minuten belegt, mit dem ich auch sehr zufrieden war, da ich so alle (Grammatik-)Felder abdecken konnte, mit denen ich persönlich Schwierigkeiten hatte, und in diesen Stunden alleine Französisch reden musste.

Was ich sehr überraschend fand, waren der große Altersunterschied zwischen den einzelnen Schülern (von Studenten bis hin zu Erwachsenen mittleren Alters) und die Internationalität (Japaner, Chinesen, Koreaner, Deutsche, Spanier, etc.).

Trotzdem habe ich ziemlich schnell Anschluss gefunden und musste das wunderschöne Straßburg nicht alleine erkunden, sondern war vor allem am Wochenende sehr viel mit anderen unterwegs und konnte den ganzen Tag Französisch reden.

Zusammenfassend gesagt, hatte ich vor der Sprachreise besonders viele Probleme damit, fließend Französisch zu reden, doch weil ich dies in Straßburg täglich einige Stunden tun musste, habe ich jetzt das Gefühl, dass meine Kenntnisse von drei Jahren Schulunterricht wieder hervorgeholt sind.


Vielen Dank für das Feedback, Sylvia!

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