Erfahrungsbericht: Sprachreise nach Santa Monica (Los Angeles)

Nicht eine sondern gleich mehrere Sprachreisen hat Christoph S. im vergangenen Jahr unternommen. Seine erste Station im April war Santa Monica. Was er dort erlebt hat beschreibt er im folgenden Blog-Post. Einen weiteren Bericht über sein zweites Reiseziel, New York, wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten. Den Beitrag zum Big Apple gibt es kommende Woche.   

Viel stärker könnte der Kontrast zur Heimat gar nicht sein, als ein Aufenthalt in Los Angeles zur späten Winterzeit. Hier noch vereiste Straßen, Minustemperaturen und Schneefall, dort Sonne, Strand und leichte Klamotten. Skifahren oder doch lieber Surfen zu Ostern?

Die zwei Monate in Santa Monica, dem südlich gelegenen Stadtteil von Los Angeles, waren in mehrerer Hinsicht eine Bereicherung. Die amerikanische Kultur unterscheidet sich in vielen Punkten eklatant zu Europa: von Essgewohnheiten, Sportavancen, über Motorisierung bis zum banalen Einkauf. Ohne es zu merken, lernt man die feinen Nuancen kennen. Sollte man die Zeit bei einer Gastfamilie verbringen, so wie ich es getan habe, umso besser: Nirgends sonst lässt sich ein Teil amerikanischer Mentalität besser erkunden als im Herzen einer liebevollen, aber doch mit den Alltagssorgen kämpfende kalifornischen Familie. Dass man en passant auch noch seine Englischkenntnisse verbessert, gerät fast in den Hintergrund.

Nichtsdestotrotz ist die Sprachschule eine positive Erwähnung wert. Nicht nur liegt sie grandios nah zu den Traumstränden Santa Monicas, bietet unzählige Freizeitaktivitäten an, sondern fungiert nebenbei noch als Kristallisationspunkt für neue Bekannt- und Freundschaften. Die Anzahl der SprachschülerInnen ist angenehm überschaubar, die Lehrer zugänglich und kompetent und die Klassengrößen ermöglichen das Herausbilden einer positiven Gruppendynamik samt Zugehörigkeitsgefühl. Beinah unbemerkt lernt man Menschen aus aller Herren Länder kennen und schätzen. Los Angeles ist für Kosmopolitismus geradezu prädestiniert. Die Stadt ist nicht nur riesig in ihren Ausmaßen, sondern auch reich versehen an Multikulturalität und Toleranz.

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Ein Sprachaufenthalt in L.A. bietet unzählige unvergessliche Erlebnisse. Hier ist alles möglich: vom Reiten in den Hollywood Hills, Surfen an den Stränden Malibus bis zum Skifahren in den Mountains Highs. Sich schon einmal in einem Baseballkäfig versucht? Bis dato noch nicht, jetzt schon! Jemals auf einer Shooting Range mit Waffen gefeuert? Hier kein Problem. Sportinteressiert? NBA, MLS, NHL, MLB…so ziemlich alles spielt hier im Frühling. Nur die Football-Saison ist leider erst ab Herbst bis Februar im Gange. Von Museen, Theater und Kinos brauchen wir im Herzen von Hollywood gar nicht erst reden. Wem Hollywood zu kommerz und Venice zu sonnig ist (geht das überhaupt?), der kann ruhig mal mit einem billigen 250 PS Cabrio-Mietauto durch Belair und Beverly Hills cruisen und ein paar Luxushäuser erspähen. Vielleicht trifft man gar einen Celebrity auch einfach in Pinks Hotdogs oder während des Shoppens in der Melrose Avenue. Und falls es jemanden wirklich einmal zu langweilig hier in Los Angeles wird (unmöglich!), dann locken leicht erreichbare Wochenendtrips nach San Francisco, Santa Barbara (Springbreak!!!), San Diego oder Las Vegas samt Grand Canyon und Hoover Dam. Selbst ins mexikanische Tijuana sind es nicht mehr als drei Autostunden.

Mein Fazit? Selten waren zwei Monate so schnell vergangen, kaum jemals habe ich mehr erlebt. Um wirklich das Meiste sehen und genießen zu wollen, empfehle ich zumindest zwei Monate Aufenthalt in Los Angeles, je mehr desto besser 🙂

Kleiner Tipp am Rande: Für all jene, die abends gerne ausgehen: wartet lieber bis ihr 21 seit. Es wird hier ziemlich strikt kontrolliert.

Vielen Dank für das Feedback zu Santa Monica, Christoph!

Fortsetzung folgt…

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