Erfahrungsbericht: Sprachreise nach Malta

Diese Woche möchten wir den Erfahrungsbericht von Ingo H. mit Euch teilen, der im Frühsommer einige Wochen auf Malta an unserer Sprachschule im lebhaften Badeort St. Julians Englisch gelernt hat:

Im Mai 2014 machte ich vom 09.05.2014 – 30.05.2014 eine Sprachreise nach Malta. Ich wohnte dort in einer Gastfamilie und besuchte die ESE Sprachschule in St. Julians. Es war ein erlebnisreicher Urlaub, bei dem ich viele interessante Menschen kennenlernte. Meine Gastfamilie bestand aus einem Ehepaar, die beide 45 Jahre alt sind, einem 12-jährigen Sohn und einer gleichjährigen Italienerin, die auf Malta ebenfalls eine Englisch-Sprachreise durchführte. In der Gastfamilie fühlte ich mich sehr wohl. Sie waren sehr hilfsbereit, freundlich und servierten gutes Essen. Gleich am ersten Tag holten sie mich vom Flughafen ab und führten mich durch die Stadt und zeigten mir den Weg zur Schule. Auch in Alltagssituationen, zum Beispiel wenn ich einen Ausflug geplant hatte, standen sie mir mit Rat und Tat zur Seite. Bei den abendlichen Essen unterhielten wir uns immer ca. eineinhalb bis zwei Stunden, sodass ich auch außerhalb der Schule mein Englisch verbessern konnte.

Mein Sprachunterricht hatte ich auf der European School of English. Sie liegt im Stadtteil Paceville und ist modern eingerichtet. Die Lehrer und sonstigen Mitarbeiter sind sehr hilfsbereit und nehmen sich bei Fragen oder Problemen Zeit für einen. Ich habe dort einen Intensivkurs mit 30 Wochenstunden in einer Minigruppe gebucht. Am ersten Tag musste ich um 08:15 Uhr in der Schule sein und schrieb anschließend mit allen Schülern, die ihren ersten Tag hatten einen Test über 60 Fragen. Nachdem dieser ausgewertet wurde und ich ein kurzes Einstufungsgespräch hatte, bekam ich mein Arbeitsheft und wurde meiner Klasse zugewiesen.


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Da meine Minigruppe in der ersten Woche aus zwei Schülern bestand, hatte ich täglich nur vier Stunden Unterricht in der Minigruppe und wechselte am Nachmittag dann in einen Kurs mit ca. acht Personen. Dies war für mich völlig in Ordnung, da vier Stunden mit einer Lehrerin und nur einem Mitschüler ziemlich effizient, aber auch anstrengend sind. In den beiden darauffolgenden Wochen waren wir dann zu fünft in dem Kurs, sodass er nun sechs Stunden lang stattfand. Im Unterricht richtete die Lehrerin in den ersten vier Stunden das Hauptaugenmerk auf Grammatik und in den beiden Nachmittags-Stunden wurde hauptsächlich das freie Sprechen gefördert. Es machte unheimlich viel Spaß sich mit den Mitschülern zu unterhalten, da sie auf dem gleichen Sprachniveau waren und man keine Hemmungen haben musste. Mit am Schönsten dabei war es die unterschiedlichen Kulturen kennenzulernen. Ich hatte Menschen aus Russland, Südkorea, Kongo, Argentinien, Japan, Türkei, Tschechien, Lybien und der Schweiz in meiner Klasse. Auf Malta hatte ich das erste Mal in meinem leben Spaß am Englisch lernen, da ich das Gelernte gleich anwenden konnte. Alleine durch den Willen sich am nächsten Tag besser mit seinen Mitmenschen austauschen zu können, fiel es mir einfach auch am Abend noch Vokabeln zu lernen.

Zum Schluss möchte ich noch die von der Schule angebotenen Freizeitaktivitäten empfehlen. An jedem Montag werden die Veranstaltungen der folgenden Woche veröffentlicht, die im Schnitt ca. 25 € kosten. Bei diesen Ausflügen kommt man auch außerhalb der Schule mit anderen Sprachschülern ins Gespräch und lernt die schönsten Seiten Maltas kennen. Ich meldete mich für eine kleine Jeep-Safari und dem Gozo-Trip an. Bei der „Safari“ fuhren wir mit zwei offene Jeeps und erfahrenen Guides quer über die Insel. Großes Plus ist hierbei, dass man mit den kleinen Jeeps auch durch schmale Gassen an abgelegenen Orten kommt, die man mit dem Hop-On Hop-Off Bus gar nicht erreichen kann. Dies ist eine sehr gute Möglichkeit Malta von seiner ruhigen und landschaftlichen Seite kennenzulernen. Die Gozo-Fahrt findet immer samstags statt. Bei dieser Tour fährt man mit der kleinen Fähre zur Nachbarinsel und besucht dort verschiedene Sehenswürdigkeiten mit dem Reisebus. Bei dieser Tour bekommt man unter anderem das Blue Window und die blaue Lagune zu sehen, die sehr bekannt für Malta sind.

Fazit: Auf Malta kann man sehr gut Englisch lernen. Die Malteser sprechen alle Englisch und öffentliche Aushänge oder die Speisekarten in Restaurants sind in der englischen Sprache verfasst. Bei wunderschönen Wetter und der Möglichkeit nebenbei andere Kulturen kennenzulernen fällt einem das Englisch lernen viel leichter als im Alltag daheim.


Vielen Dank für das Feedback, Ingo!

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