Erfahrungsbericht: Sprachreise nach Lyon

Im Spätsommer des vergangenen Jahres unternahm Ines G. eine Französisch Sprachreise nach Lyon. Von ihren Erlebnissen in der lebhaften Universitätsstadt berichtet sie im folgenden Beitrag: 

Ende September 2014 habe ich meine zweite Sprachreise mit Dialog nach Frankreich gemacht. Dieses Mal ging es nach Lyon. Eine lebendige Stadt mit vielen Museen, interessanten Bauwerken, einer gemütlichen Altstadt, vielen Restaurants und Straßencafés sowie unzähligen Einkaufsmöglichkeiten. Da sich das Wetter jeden Tag von seiner schönsten Seite zeigte, durchweg warm und sonnig, war ich jeden Tag vor und nach dem Unterricht zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs. Es gab immer wieder etwas Neues zu entdecken und die angenehme Atmosphäre der Stadt machte einfach Lust darauf, durch die Straßen und über die Plätze zu bummeln oder sich einfach in ein Straßencafé zu setzen und das Treiben zu beobachten.

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Als Unterkunftsart habe ich mich, wie schon beim letzten Mal, für eine Gastfamilie entschieden. Bereits am Nachmittag meines Ankunftstages haben sie mir den Weg zur Schule gezeigt. Da man sich in Lyon an jeder Ecke ein Vélo (Fahrrad) an einer Fahrradstation ausleihen kann, sind wir also gemeinsam die gesamte Strecke mit dem Rad abgefahren, so dass ich am nächsten Tag keine Mühe hatte und die Strecke zur Schule bereits kannte.

Ein wenig gewöhnungsbedürftig war für mich, dass man in Lyon spät zu Abend isst. Meist erst gegen 21 Uhr.  Dafür war das Abendessen aber immer hervorragend. Mein Gastgeber brachte als Hobbykoch jeden Tag etwas Leckeres auf den Tisch mit Vorspeise, Hauptspeise und Dessert. Und das für sieben Personen. Denn neben der vierköpfigen Familie gab es drei weitere Personen: einen französischen Studenten, eine koreanische Studentin und mich als Sprachschülerin. Jeden Abend haben wir alle zusammen etwa zwei Stunden französisch gesprochen, viel gelacht und wir haben viel voneinander erfahren. Mir wurde immer wieder gesagt, dass ich mich wie zu Hause fühlen solle und ich muss sagen, ich habe es auch. Mich wie zu Hause gefühlt. Der Abschied von der Familie fiel mit am Ende sehr schwer.

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Die Sprachschule, Lyon Bleu, ist nicht weit vom Stadtzentrum entfernt und für diejenigen, die nicht mit dem Fahrrad zur Schule fahren möchten, gibt es fast vor der Haustür eine Metrostation. Gerade weil die Schule nicht sehr groß ist, ist das Klima familiär. Das hat mir sehr gut gefallen. Wir waren 6 – 8 Schüler aus den unterschiedlichsten Ländern in der Klasse. Die Lehrerinnen waren durchweg kompetent und der Unterricht war sehr abwechslungsreich gestaltet. Es gab während des Kurses (Niveau B2) viel Gelegenheit zu sprechen, wir haben in Zweier- oder Dreiergruppen Dialoge oder kleine Geschichten über verschiedenste Themen ausgearbeitet, die wir dann vorgetragen haben. Wir haben kurze Filme oder Beiträge geschaut, über die wir dann diskutieren konnten. Auch Grammatikthemen wurden unterhaltsam gestaltet. Es hat ungeheuer viel Spaß gemacht und ich habe lange nicht mehr so viel gelacht, wie in diesen beiden Wochen. Der Unterricht verging jeden Tag wie im Fluge. Und am Ende, als wir alle zusammen noch ein letztes „Klassenfoto“ gemacht haben, waren wir traurig, dass wir wieder getrennte Wege, Richtung Heimat, gehen mussten.

Diese beiden Wochen werden mir in bester Erinnerung bleiben und ich werde meine nächste Sprachreise sicher wieder mit Dialog durchführen.


Vielen Dank für das Feedback, Ines!

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