Erfahrungsbericht 2: Sprachreise nach Cork

Cork, die charmante Küstenstadt im Süden Irlands, war im vergangenen Jahr für Cornelia L. das Ziel einer 2-wöchigen Sprachreise, die sie im Rahmen des ihr zustehenden Bildungsurlaubs antrat . Ihre Eindrücke von der Partnerschule sowie Land und Leuten hat sie im folgenden Beitrag festgehalten:

Erst einmal – die Beantragung des Bildungsurlaubs, Buchung, Übersendung der Reiseunterlagen etc. über DIALOG lief super.

Dies ist schon meine fünfte Sprachreise – immer Englisch, denn ich brauche das für meine Arbeit und darf alle zwei Jahre zwei Wochen Bildungsurlaub nehmen und in ein englischsprachiges Land fahren. Nach einmal Malta und dreimal Südengland hatte ich nun – im August – Irland gebucht, denn das kannte ich noch nicht. Und bin – nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten – recht begeistert.

Von Irland hatte ich nur eine vage Vorstellung – sehr grün, viele Kühe, gute Butter, irische Volkstänze, menschenleere Landschaften, Steilküste. Und klar – es regnet viel. Die menschenleeren Landschaften, viele Kühe auf üppigen Weiden und wunderschöne Steilküsten habe ich tatsächlich gesehen, die Butter ist einfach die Beste und die irischen Volkstänze habe ich tatsächlich selbst getanzt. Und dass es viel regnet, ist eindeutig wahr. Ich glaube, in den zwei Wochen hatten wir nur einen Tag ohne Regen. Auch wenn einige Iren meinten, dies wäre der allerbeste Sommer seit Jahren – und in kurzen Hosen und T-Shirts durch die Stadt liefen, während ich mir eine zweite Jeans und einen Zweitpullover kaufte. Aber kühles Wetter ist gut für Unternehmungen, und davon kann man in Irland reichlich machen. Schöne Ausflüge zu machen ist einfach, denn es gibt ein richtig gut erschlossenes Busnetz. Dazu kommt, dass Cork für alle Sehenswürdigkeiten im Süden und Südwesten sehr zentral liegt.

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Cork selbst ist nicht gerade schön. Mein erster Eindruck war: Irgendwie etwas runtergekommen. Und anfangs war ich recht enttäuscht, denn ich habe mir was ganz anderes vorgestellt: Nette Cafés in hübschen kleinen Straßen oder am Fluss, einladende Parks und kleine hübsche Geschäfte. Davon war auf den ersten Blick erst mal nichts vorhanden. Meine anfängliche Skepsis verschwand aber bald – denn die Iren sind einfach liebenswert, die Pubs gemütlich und mit viel Live Musik, und es gibt dann doch sehr hübsche Cafés – die man auch bald findet, denn in Cork kann man (fast) alles zu Fuß erledigen.

Es war auch wieder mal schön zur Schule zu gehen. Die Lehrer von ACET waren allesamt gut und engagiert und der Unterricht hat durchgängig Spaß gemacht. Ich würde allerdings nicht mehr im August fahren, denn in der Schule war jeder Winkel ausgenutzt, selbst in Bibliothek und Lehrerzimmer fand Unterricht statt und die Klassen waren rappelvoll. Das Schul-Team war pausenlos damit beschäftigt, neue Schüler zu begrüßen und die verschiedensten Wünsche weitestgehend zu erfüllen. Vielleicht war das auch der Grund, dass kein großer Wert auf Schul-interne Veranstaltungen und Organisation von Ausflügen gelegt wurde. Genau das hatte mir an den Schulen in Südengland so gut gefallen. Aber zumindest gab es Tip’s für Unternehmungen und auch beim Herausfinden der richtigen Busverbindung war das Schulteam behilflich.

Alles in allem war es eine gelungene Sprachreise und ich werde das nächste Mal wieder nach Irland fahren. Dann aber in eine etwas kleinere Stadt und nicht mehr im August.


Vielen Dank für das Feedback, Cornelia!

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