In 30 Blog-Posts um die Welt – Nr. 15 Russland

Halbzeit! Mit diesem Beitrag unserer Weltreise-Reihe schließen wir nicht nur die 3. Etappe und das aktuelle Gewinnspiel ab, wir haben damit auch die Hälfte unserer Reise hinter uns. Für den 15. Post haben wir euch um Vorschläge zu Russland und unserem Kursort St. Petersburg gebeten.


Russisches ABC

Starten wir mit Jennys Beitrag, in dem sie gleiche mehrere Aspekte aufgreift, angefangen bei der Sprache: „Was mir zu Russland bzw. Russisch direkt einfällt ist das kyrillische Alphabet, das auch in vielen anderen slawischen Sprachen verbreitet ist. Ist man damit nicht vertraut ist dies auf den ersten Blick schon etwas überwältigend, auch wenn einem hier und da ein paar Buchstaben vielleicht bekannt vorkommen mögen.“


Puppen, Mützen & Musik

Neben der Schrift kommen Jenny auch einige Gegenstände in den Sinn, die sie mit Russland verbindet: „Da wären zum einen die bunt bemalten Matrjoschka-Puppen, die sich ineinander stapeln lassen – ein klassisches Mitbringsel von einer Russland-Reise. Dann gibt es da noch die charakteristische Fellmütze Uschanka, mittlerweile eine vielerorts beliebte Kopfbedeckung und sehr willkommen bei kälteren Temperaturen. Außerdem fällt mir noch die  Balalaika als ein typisches Instrument ein, deren Klänge mich stets an Russland bzw. russische Volksmusik erinnern.“


Russische Küche

Von russischen Klängen wenden wir uns der russischen Küche zu, um die es sowohl in Julians als auch Esthers Beitrag geht. Esther schreibt: „Blinis – eine Art Eierkuchen – süß oder herzhaft gefüllt oder belegt sind für mich ein typisch russisches Gericht, ebenso wie die Suppen Borschtsch und Soljanka, und der luxuriöse Kaviar.“

Auch Julian nennt einige dieser Gerichte und verweist darüber hinaus noch auf die „leckeren maultaschenähnlichen Pelmeni“ und den „Küchen-Klassiker Bœuf Stroganoff„. Zudem fügt er noch hinzu: „Ein typisches Getränk, das mir zu Russland spontan noch einfällt, ist Wodka, wobei sich dieser ja mittlerweile auch weltweit großer Beliebtheit erfreut, sei es traditionell pur oder im Cocktail.“


Wiedersehen in St. Petersburg

Bei dem letzten Beitrag, der von Sandra kommt, handelt es sich in mehrfacher Weise um eine Fortsetzung, wie sie selbst erklärt: „Der Film L’Auberge Espagnole – Barcelona für ein Jahr war einer meiner Vorschläge für die Blog-Reise, als es um spanische Städte ging. Wer den Film kennt, weiß vielleicht, dass es mittlerweile mehrere Fortsetzungen gibt, die um andere Städte kreisen. Passend zum aktuellen Schwerpunkt Russland dreht sich der zweite Teil um den Dialog-Kursort St. Petersburg und so möchte ich meiner Linie treu bleiben und diesmal als Film-Tipp L’Auberge Espagnole – Wiedersehen in St. Petersburg vorschlagen. Die Stadt spielt zwar nicht eine so große Rolle wie Barcelona im ersten Teil – London und Paris sind zum Beispiel auch sehr wichtig. Aber es macht diesmal besonders Spaß Xavier, die Hauptfigur, nach St. Petersburg zu begleiten, zum einen weil es für ihn wieder eine Reise in eine noch unbekannte Stadt (und Kultur) ist und zum anderen weil er hier all seine ehemaligen Mitbewohner aus Barcelona wieder trifft. Mein Tipp also: Filme gucken und nacheinander ab nach Spanien und dann St. Petersburg. Einen Beitrag von mir zum 3. Film der Reihe gibt es sicher auch noch irgendwann, wenn hier bei der Blog-Reise passend Station gemacht wird… 😉 „


Danke an Jenny, Julian, Esther und Sandra!


So geht es weiter:

Die Hälfte unserer Weltreise ist geschafft – eine gute Gelegenheit für eine kleine Verschnaufpause finden wir. Nach einer kurzen Unterbrechung geht es in ein paar Wochen weiter mit der 4. Etappe von „In 30 Blog-Posts um die Welt“ und dem neuen Gewinnspiel. Welche Station dann als erstes an der Reihe ist, wird natürlich rechtzeitig hier auf dem Blog und auch bei Facebook bekannt gegeben.

Die Gewinner des Gewinnspiels der 3. Etappe werden in Kürze per E-Mail benachrichtigt.


Den Überblick bewahren:

Passende Bilder inkl. Landkartenmarkierungen zu diesem Post gibt es hier.


Ein Gedanke zu „In 30 Blog-Posts um die Welt – Nr. 15 Russland

  1. Hallo liebe Dialog-Blogger,

    ich hatte eigentlich auch einen Beitrag zu Russland verfasst und diesen letzten Sonntag abgeschickt. Nun war ich ganz verwundert, dass ich im neuen Beitrag nicht auftauche und musste leider feststellen, dass meine Mail wegen Prolemen mit meinem E-Mail Postfach nicht abgeschickt wurde.
    Deshalb hier noch für alle meine Gedanken zu Russland. Liebe Grüße, Anna

    Was fällt mir zum Thema Russland ein? Momentan macht das Land durch die Ukraine-Krise leider vor allem negativ auf sich aufmerksam. Dennoch fällt mir sofort auch viel Positives und Interessantes zu diesem Land ein. Die russischen Märchenfilme schenkten mir schöne Erinnerungen an meine Kindheit. Die ganze Familie saß beisammen, wenn Väterchen Frost oder Hexe Baba Jaga im Fernsehen lief.
    Landschaftlich ist Russland durch seine geographische Ausdehnung überaus vielfältig. Abenteurer und Naturliebhaber haben die Wahl zwischen Schnee und Eis, kargen Steppen, endlosen Wäldern, Seen, Flüssen und Gebirgen.
    Auch kulturell hat Russland viel zu bieten. Die Werke der zahlreichen russischen Komponisten wie Tschaikowski, Strawinsky oder Prokofjew werden noch immer weltweit aufgeführt. Mich persönlich begeistert vor allem Schostakowitsch mit seinen emotionalen Brüchen zwischen mächtigen Blechbläser- und schlagwerkteilen und auf der anderen Seite überaus zarten Melodien. Besonders im Konzertsaal ist seine Musik sehr ergreifend.
    Russland ist ein Land der Kontraste. In Moskau gibt es neben bunten märchenhaften Zwiebeltürmen auch gläserne leuchtende Wolkenkratzer. Auf dem Land sieht man vor allem noch die alten Holzblockhäuser mit aufwändigen Schnitzereien. Der Newski-Prospekt in Sankt-Petersburg ist nicht nur kulturell bunt, sondern mischt auch zahlreiche architektonische Sehenswürdigkeiten mit Shopping und kulinarischen Genüssen. Dort findet man zum Beispiel gute Läden um die liebevoll gestalteten Matrjoschkas zu kaufen. Außerdem hat man die Gelegenheit Kwass zu probieren. Das recht süße Erfrischungsgetränk schmeckt vielleicht nicht jedem Touri, ist aber bei den Einheimischen sehr beliebt und soll auch heilende Kräfte haben.
    Abschließend möchte ich noch auf einen von mir sehr geschätzten Botschafter der russischen Kultur hinweisen: Wladimir Kaminer. Der in Moskau geborene Schriftsteller begeistert in Deutschland mit seinen unterhaltsamen Büchern. Ich freue mich schon auf seine nächste Lesung im Dezember, bei der vor lauter Lachen sicherlich wieder kein Auge trocken bleiben wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*
Website