In 30 Blog-Posts um die Welt – Nr. 11 Irland

Für den 11. Beitrag von „In 30 Blog-Posts um die Welt“ machen wir Halt in Irland. Die grüne Insel ist ein beliebtes Ziel für Englisch-Sprachreisen. Traumhafte Landschaften und die herzliche, offene Art der Iren sorgen mit dafür einen Sprachaufenthalt an einer der DIALOG-Partnerschulen in Dublin, Cork oder Galway unvergesslich zu machen. Der nachhaltige Eindruck den Land und Leute hinterlassen war auch ein wiederkehrendes Thema in den Beiträgen, die wir in den letzten Tagen zu dieser Station bekommen haben.


Grüne Insel

Zu Irland hat uns Julia eine ganze Reihe an Vorschläge geschickt. Ihr erster Gedanke galt dabei dem Land an sich, sprich der faszinierenden, malerischen Landschaft. Sie schreibt: „Wenn ich an Irland denke, dann fallen mir endlose grüne Wiesen ein, auf denen im Nebel der Morgentau glitzert und unzählige Schafe weiden. Diese teilweise unberührt wirkende Landschaft und Natur ist einfach atemberaubend, sodass man selbst den häufigen Regen gern in Kauf nimmt. Irland ist magisch und ein Land der Mythen und Legenden, welche oft keltischen Ursprungs sind.“
In eine ähnliche Richtung geht auch Ninas Beitrag zu Irland. Ihr kommt spontan die Farbe Grün in den Sinn, ein Gedanke, den sie im ersten Moment selbst als klischeehaft verwirft bevor sie hinzufügt: „Hat man aber einmal die atemberaubend schöne Landschaft dort live erlebt, ist es schwierig sich nicht an die vielfältigen, satten Grüntöne zu erinnern. Leider lassen sich diese selbst mit der besten Kamera nicht festhalten. Andererseits ist das aber auch nur ein weiterer Anreiz dieses schöne Land irgendwann wieder zu besuchen.“


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Grüne Feierlichkeiten

Während man die prächtige Landschaft also am besten direkt vor Ort bewundert, lässt sich ein anderes (grünes) Stück Irland auch nach Hause holen, wie Nina weiter bemerkt: „Weltweit hingegen kann man mittlerweile jährlich den irischen Nationalfeiertag, St. Patrick’s Day, feiern, wobei hier wiederum die Farbe Grün ein wichtiger Teil der Festlichkeiten ist: grüne Dekorationen, grüne Kleider und sogar grünes oder eigens für den Anlass ergrüntes Essen und Trinken gehören dann zur Tagesordnung.“
Dass dem St. Patrick’s Day in Irland aber auch über die Landesgrenzen hinweg eine große Bedeutung zugemessen wird, hat Julia ebenfalls angemerkt. Neben der großen Parade mit der der Nationalheilige der Iren in Dublin gefeiert wird, verweist sie dabei noch beispielhaft auf die Feierlichkeiten Chicago, wo der Fluss am 17. März zu seinem Gedenken grün eingefärbt wird.


Gastfreundschaft

Wenden wir den Blick vom Land zu den Leuten. Jahre nach einem Irland-Trip ist Patrick vor allem eines in bester Erinnerung geblieben – die Gastfreundschaft der Iren: „Wo sonst halten mehrere Autofahrer auf der Landstraße einfach so an, um Touristen die sich zu Fuß abrackern, einen  „lift“ zur nächsten Stadt anzubieten?“ Einzig bei den Auskünften, die „planlosen Urlaubern“ ebenso bereitwillig wie eine Mitfahrgelegenheit gegeben werden, mahnt Patrick zu Vorsicht. Da scheinen es die Iren seiner Erfahrung nach nämlich mit den Entfernungen nicht so ernst zu nehmen, sodass man statt der angekündigten 30 Minuten schon mal doppelt so lange unterwegs ist, bevor man sein Ziel erreicht. Dennoch meint er: „Die freundliche Art der Iren kompensiert für jegliche Fehleinschätzungen und irgendwann weiß auch man, dass man es mit ihren Angaben nicht zu genau nehmen darf 😉 .“
Die Gastfreundschaft, die Irland-Besuchern entgegengebracht wird, betont auch Julia und weist in diesem Zusammenhang weiter darauf hin, dass die irische Hauptstadt bereits zweimal von TripAdvisor zur Stadt mit Europas freundlichsten Einwohnern gekürt wurde. Daneben punktet Dublin für sie weiterhin mit seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten und einem reichhaltigen kulturellen Angebot.


Musik / Getränke 

Ein weiterer Aspekt, den Julia anspricht, ist die Musik, genauer die „traditionelle irische Folk-Musik, die den Raum mit den typischen Klängen von Geige, Harfe, Dudelsack, Akkordeon und Metallflöte erfüllt. Dazu kann man auch ganz wunderbar tanzen, sodass ein traditioneller irischer Abend oft auf ausgelassenes Singen und Tanzen hinausläuft.“ Passende Erfrischungsgetränke wären für sie bei einer solchen Gelegenheit natürlich Guinness und Whiskey, zwei irische Exportschlager, die man mittlerweile vielerorts genießen kann.
Einen konkreten Musiktipp hat sie zudem noch zu dem DIALOG-Kursort Galway. Dazu fällt ihr „das Lied Galway Girl von Sharon Shannon ein, welches u. a. auch für die Filmadaption von P.S. Ich liebe dich genommen wurde.“


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Filme

Die Verfilmung von Cecelia Aherns Weltbestseller ist auch Ausgangspunkt für Lisas Beitrag, bei dem wiederum auch die Landschaft ins Spiel kommt: „Irland verbinde ich mit grüner unberührter Natur, Weite und Ruhe. Auf diese Idylle wurde ich erstmals durch den Film P.S. Ich liebe dich aufmerksam und seit dem bin ich verliebt in die Grüne Insel.“ Ihr besonderer Tipp in diesem Zusammenhang ist ein Ausflug ins südlich von Dublin gelegene Wicklow County, wo ein Teil des Films gedreht wurde: „Aufgrund der ausgeprägten Blumenvielfalt wird Wicklow County auch „The Garden of Ireland“ genannt und hat diesen Namen meiner Meinung nach vollstens verdient. Es ist eine sehr schöne Kulisse für Fotos und kann von jedem (Private Gärten gegen eine kleine Spende) besucht werden. Wer also einen Tag Erholung vom Dubliner Stadtleben braucht ist dort genau richtig 🙂 .“
Auf eine weitere, sehr beliebte Filmkulisse – und übrigens auch vielbesuchte Touristenattraktion – im Westen des Landes weist Julia noch hin: „Nicht weit von Galway befinden sich auch die berühmten Cliffs of Moher, die bekanntesten Steilklippen Irlands, welche auch ein beliebter Drehort für Filme sind, z.B. für Harry Potter und der Halbblutprinz.“
Zwei irische Filme, die Anni schließlich noch jedem Irland-Fan ans Herz legt sind Once und Lang lebe Ned Devine!:  „Ersterer spielt in Dublin, wo sich eine junge Immigrantin mit einem Teilzeit-Straßenmusiker anfreundet. Eine wunderbare Geschichte, die begleitet wird von einem phänomenalen Soundtrack, inkl. dem Oscar-prämierten Song Falling Slowly. Nicht in der Stadt sondern in einem verschlafenen Dörfchen mitten im Nirgendwo spielt die Komödie Lang lebe Ned Devine!. Darin versuchen die Bewohner der Ortschaft mit allen Mitteln den Lottogewinn des gerade verstorbenen Ned Devines zu sichern, in dem sie vortäuschen, dass dieser noch unter den Lebenden weilt.“


Bücher

Abschließend werfen wir noch einen knappen Blick auf irischen Lesestoff. Neben der bereits genannten zeitgenössischen Autorin Cecelia Ahern und ihrem berühmten Erstlingswerk P.S. Ich liebe dich, kommen Julia noch einige weitere große Namen und Werke in den Sinn, die aus der Literaturgeschichte nicht wegzudenken sind: „Jedoch ist und war dieses Land auch Heimat für viele andere Schriftsteller, wie z.B. Samuel Beckett mit seinem Werk Warten auf Godot, James Joyce mit Ulysses und Bram Stoker mit Dracula, deren Werke regelmäßig in meinem Literaturstudium behandelt werden.“


Danke an Julia, Nina, Patrick, Lisa und Anni!


So geht’s weiter:

Kommende Woche bleiben wir noch auf den britischen Inseln, begeben uns aber wieder zurück nach Großbritannien, wo wir Schottland etwas genauer unter die Lupe nehmen wollen. Beiträge zum Land und unserem Kursort Edinburgh können bis kommenden Montag, den 11.08.2014, eingereicht werden – wie immer als Mail an blog@dialog.de oder direkt als Kommentar zu diesem Post.


Den Überblick bewahren:

Ein paar Bilder zu den Irland-Vorschlägen mit passenden Markierungen auf der Landkarte gibt es hier.


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