Erfahrungsbericht: Sprachreise nach Brighton

Wohin soll die Sprachreise gehen? Welcher Kurs ist der richtige für mich, welche Unterkunft die passende? Je größer die Auswahl an Sprachen und Zielgebieten, Kurs- und Unterkunftsangebot, desto schwieriger kann es sein diese Fragen zu beantworten. Einen wertvollen Anhaltspunkt bieten in jedem Fall die Erfahrungsberichte früherer Teilnehmer und genau diesen wollen wir hier auf dem Blog regelmäßig Platz machen. 

Los geht es mit dem Erfahrungsbericht von Hannelore L. zu ihrer Sprachreise nach Brighton.

Auf der Suche nach einer für mich geeigneten Sprachreise fand ich, nach einem gescheiterten Versuch, die Internetseite von “Dialog-Sprachreisen”. Telefonisch teilte ich meine Prämissen Frau Felicitas Zeller mit. Nach sehr kurzer Zeit hatte sie das für mich passende Quartier gefunden. Ich hatte mich für einen Einzelkurs entschieden. 2 Wochen wollte ich vor allen Dingen meine Aussprache und die Konversation verbessern.

Meinen Gasteltern teilte ich meine ungefähre Ankunftszeit per Mail mit. Natürlich hatte ich mir vorher überlegt, was ich als Gastgeschenk mitnehmen kann. So wählte ich ein Geschirrtuch mit der Skyline von Berlin und Schokolade des Herstellers “Rausch” vom Gendarmenmarkt aus. Diese Präsente hatte ich für meinen Lehrer, aber auch für meine Gastgeber im Gepäck. Beide freuten sich sehr über diese Mitbringsel.

Eine sehr nette Geste fand ich, dass Suzie und Alan mir anboten, mich vom Bahnhof abzuholen. Da ich vergeblich versuchte, mich am Bahnhof in den Busfahrplänen zurecht zu finden, nahm ich dieses Angebot gern an. Telefonisch nahm ich Kontakt mit meinen Gasteltern auf. Nach nur 10 Minuten waren sie am vereinbarten Treffpunkt. Sofort stellte sich eine angenehme Atmosphäre ein. Wir plauderten über die Anreise und ich war von der Gegend fasziniert. Am ersten Tag brachte mich Suzie mit dem Auto zur Schule. Sie zeigte die Bushaltestellen und als  Orientierungshilfe markante Punkte. Die Schule erreichte ich mit dem Bus innerhalb von 12 Minuten. Die Taktzeiten betrugen ca. 3 Minuten.

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Der Unterrichtsablauf war meiner Meinung nach sehr gut geplant. Wir behandelten im Gespräch politische, kulturelle und soziale Themen. So sprachen wir zum Beispiel auch über den 2.Weltkrieg und über den Fall der Mauer. Für Ausländer ist es immer schwer zu begreifen, was sich in der DDR abgespielt hat. Bei meinen Erzählungen merkte ich, wie tiefgreifend diese Erinnerungen noch sind. Keine Reisefreiheit, keine Meinungsfreiheit sind hierbei nur 2 Aspekte.

Am Freitag fand der Unterricht außerhalb der Schule statt. Mein Lehrer Robin Matheson fuhr mit seinem eigenen PKW an besonders schöne Orte. Hier erklärte er z.B. die  Bauweise der Gebäude und nebenbei auf leichte Art die Grammatik.

So lernte ich innerhalb kürzester Zeit frei zu sprechen. Ich fühlte mich sehr wohl. Mein Zertifikat, das ich am letzten Tag erhielt, bescheinigte mir den Level B1.

Mein Kurs fand von 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr statt. So hatte ich den Nachmittag zur freien Verfügung. Mehrmals nahm ich Aktivitäten der Schule wahr. So fand am ersten Nachmittag ein Stadtrundgang  zum Brighton Pier und durch die Lanes statt. Auch ein Museumsbesuch und ein Abend am Strand anlässlich des Brighton-Festivals wurde durch die Schule organisiert. Interessante Hinweise für die Nachmittagsgestaltung erhielt ich aber auch von meinem Lehrer und von meinen Gastgebern. Sie empfahlen mir einen Theaterbesuch im Brighton Nationaltheater. Für mich war das ein gelungener Nachmittag bei dem Stück von „Agatha Christie’s  Black Coffee”. Das Bühnenbild hat mir sehr gut gefallen und ich erinnerte mich sofort an die alten englischen Filme mit Ms. Marple. Ich kann die Gastfamilie, die Sprachschule, den Lehrer aber auch Dialog-Reisen als Vermittler  guten Gewissens weiter empfehlen. Ein wichtiges Kriterium war für mich auch, dass der Unterricht an Feiertagen stattfindet.


 Vielen Dank Hannelore für das Feedback!

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